Über uns
Wir sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die ein zentrales Ziel hat: Das Beste für Mühltal zu erreichen. Wir sind nicht ideologisch festgelegt und vertreten keine Interessengruppe oder eine Parteiorganisation. Wir als „Freie Liste in der FDP“ haben in den letzten 5 Jahren unsere Erfahrung für eine freundliche und menschliche Entwicklung von Mühltal zur Verfügung gestellt. Damit die Menschen sich hier wohl fühlen.
Die Arbeit hat uns viel Freude gemacht. Für viele Ideen haben wir eine Mehrheit gefunden. Aber auch dann, wenn andere Überlegungen bevorzugt wurden, ist die Problemlösung durch unsere Beiträge beeinflusst worden. Die Zusammenarbeit in der Fraktion war toll und hat viel Freude gemacht. Deshalb kandidieren alle bisherigen Mandatsträger erneut für die neue Wahlperiode und freuen sich auf Ihre Stimme.
Wir sehen uns weiterhin als bürgerliche Mitte, die mit Sachverstand die lokalen Themen analysiert und dann Lösungsvorschläge macht. Wir setzen uns mit Argumenten für diese Vorschläge ein, hören aber auch den Gegen-Argumenten intensiv zu. Dieser intensive Austausch der Ideen und das gemeinsame Finden von guten Lösungen ist unser Anliegen. Wir sind überzeugt: Auch in der Gemeindevertretung und in den Ortsbeiräten werden durch einen parteiübergreifenden Dialog die besten Lösungen gefunden.

Unsere Vertreter und Vertreterinnen in der ablaufenden Wahlperiode von links nach rechts: Dr. Frank Sabais (Gemeindevorstand), Marina Bender (Mitglied Gemeindevertretung), Frank Werthmann (Fraktionsvorsitzender), Friederike Greve (Mitglied Gemeindevertretung), Aleksandar Kolev-Eckelt (Fraktionsgeschäftsführer), Michael Bernhardt (stellv. Fraktionsvorsitzender). Nicht auf dem Bild: Dr. Ulrich Erlhof (Mitglied Ortsbeirat Trautheim) und Ursula Werthmann (Mitglied Ortsbeirat Traisa)

Digitalisierung und mehr Effizienz in der Verwaltung
Mühltal kann noch mehr. Das bedeutet für mich, dass wir alles dafür tun müssen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung für uns Bürger zu nutzen
- Durch Verschlankung und Digitalisierung können viele Verwaltungsprozesse vereinfacht und entbürokratisiert werden. Da soll Mühltal Vorreiter sein.
- Der digitale „Self-Service“ und die digitale Dialogmöglichkeiten der Bürger mit der Verwaltung sollen ausgeweitet werden.
- Neben der schnellen digitalen Erledigung von Behördengängen muss immer auch eine persönliche Bearbeitung möglich sein, da nicht jeder im Internet zuhause ist.
- Zusätzlich zu den Onlineterminen muss es auch offene Sprechzeiten geben.
- Wir brauchen eine schnelle Netzanbindung über Glasfaser und Mobilfunk. Mühltal kann ein attraktiver Standort für innovative Unternehmen werden. Mitarbeiter müssen effizient im Homeoffice arbeiten können. Auch das ist ein Beitrag für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
- Die Baumaßnahmen für unsere Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg müssen klug geplant und zügig umgesetzt werden. Wir brauchen keine Designerschulen, sondern wirtschaftlich und technisch effiziente Schulgebäuden.
- Der ÖPNV im Landkreis Darmstadt-Dieburg soll die Städte und Gemeinden rund um Darmstadt und Dieburg untereinander verbinden und weniger sternförmig nach Darmstadt ausgerichtet sein.
Ihr Ansprechpartner: Aleksandar Kolev-Eckelt, Platz 6 der Liste

Wirtschaft und Finanzen
Mühltal kann noch mehr. Das bedeutet für mich, alles zu tun, damit die Finanzen geordnet sind:
- Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde müssen ausgeglichen sein. Schulden dürfen nur für Investitionen gemacht werden, die den Bürgern Vorteile bringen.
- Die Schulden in Mühltal sollen laut Mehrheitsbeschluss in der Gemeindevertretung von 9 Mio € (Stand 1.1.2024) auf 26 Mio € steigen (Stand 31.12.26). Damit wird kurzfristig alles Pulver verschossen. Das ist aus meiner Sicht unsolide.
- Die freiwilligen Leistungen für Schwimmbad, Vereine usw. sind für unser Zusammenleben ganz wichtig. Sie dürfen nicht eingeschränkt werden, auch wenn die Zahlungen für Tilgung und Zinsen von 0,5 Mio € auf 1,3 Mio € sich fast verdreifachen werden.
- Die kritische Haushaltslage der Gemeinde muss den Bürgern nachvollziehbar dargestellt werden. Wähler müssen vor der Wahl ein ehrliches Bild zur Finanzlage haben – und wo ein Weiter-So nicht mehr möglich ist.
- Mühltal erhebt bereits heute mit 1.120 Punkten eine der höchsten Grundsteuer-Hebesätze. (Platz 9 von allen 423 Gemeinden in Hessen. Mit dieser Kommunalwahl können die Gruppen, die sich für eine solide Haushaltspolitik einsetzen, gestärkt werden. Sonst wird es im Jahr 2027 unweigerlich zu einer erneuten kräftigen Erhöhung der Grundsteuer kommen.
- Geeignete Flächen sollen von der Gemeinde selbst gekauft und erst dann zu Bauland entwickelt werden. So kommt die Wertsteigerung der Grundstücke der Allgemeinheit zu Gute).
- Die Verwaltung der gemeindeeigenen Miet-Wohnungen soll an eine größere kommunale oder gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft übertragen werden.
- Die nicht mehr benötigten gemeindeeigenen Gebäude und Grundstücke sollen verkauft werden, allerdings mit Auflagen, die der Allgemeinheit dienen.
Ihr Frank Werthmann, Platz 5 der Liste
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Förderung von Sport und Feuerwehr
Mühltal kann noch mehr. Das bedeutet für mich Sportvereine und Bewegungsangebote für alle Altersklassen zu fördern und unsere Feuerwehr zu stärken.
- Das Sportangebot durch die Vereine in unserer Gemeinde ist bereits breit aufgestellt. Dennoch müssen diese Angebote weiterhin unterstützt und entsprechend gefördert werden, um weiterhin qualitative Bewegungsangebote für alle Altersklassen in der gesamten Gemeinde zu gewährleisten.
- Die Sanierung des Sportplatzes in Traisa ist beschlossene Sache. Damit die hohen Kosten möglichst sinnvollen Nutzen finden, muss der Sportplatz voll ausgelastet sein. Alle Vereine der Gemeinde sollen den neuen Sportplatz nutzen können.
- Die Kooperationen von Vereinen und Schulen müssen gestärkt und weiter ausgebaut werden, um den Kindern mehr Bewegungsangebote während der Ganztagsbetreuung zu ermöglichen.
- Es müssen mehr frei zugängliche Bewegungsräume zur freien Nutzung in der Gemeinde geschaffen werden, um einen niederschwelligen Zugang für Sportbegeisterte aller Altersklassen zu schaffen.
- Der Ausbau eines Bikesharing Angebots würde eine schnelle und gesunde Verbindung zwischen den Ortsteilen schaffen und das bestehende ÖPNV-Netz sinnvoll ergänzen.
- Ich setzte mich für den Erhalt des Schwimmbads in Traisa ein. Dennoch sollte die Instandhaltung kein Wunschkonzert sein und im Einklang mit der aktuellen Haushaltssituation stehen.
- Die bereits bestehende Wanderparkplätze sollen besser ausgeschildert werden, um Wildparken zu vermeiden und damit Natur und Anwohner zu entlasten.
- Als aktives Mitglied unserer Feuerwehr weiß ich, dass wir bereits gut dastehen, was unsere Ausrüstung, Mitglieder und den Nachwuchs betrifft. Um diesen Zustand zu erhalten, muss die Feuerwehr weiterhin finanziell unterstützt werden. Diese Unterstützung sollte dennoch mit Weitsicht und Bedacht passieren, um unnötige Mehrkosten zu vermeiden.
Ihr Ansprechpartner: Philipp Bausch, Platz 3 der Liste


Technische Infrastruktur
Mühltal kann noch mehr. Das bedeutet für mich, alles zu tun, um die Grundbedürfnisse der Einwohnerinnen/Einwohner zu erfüllen
- Die Wasserversorgung für die Mühltaler Haushalte muss sicher sein. Ca. 50% unseres Wassers beziehen wir aus eigenen Brunnen. Wir brauchen Investitionen in neue Brunnen, größere Vorratsbehälter und Verbindungsleitung zwischen den Ortsteilen.
- Die alten Quellen, die keine Trinkwasserqualität mehr liefern, sollen zur Bewässerung von öffentlichen Plätzen und Sportstätten weiterhin genutzt werden.
- Die Hebewerke in unserem Abwassernetz müssen elektronisch überwacht werden, damit kein ungeklärtes Abwasser die Umwelt belastet.
- Die Kosten für die Entsorgung des Restmülles steigen leider. In Haushalten, die Windeln verbrauchen, ist das besonders kritisch. Für deren Entsorgung sollen kostenvergünstigte Windelsäcke bereitgestellt werden.
- Die Entsorgung der Grünen und Blauen Tonne sowie des Gelben Sackes läuft derzeit recht gut, die beauftragten Firmen müssen laufend überwacht werden, damit die Entsorgung zuverlässig zu den angemeldeten Terminen erfolgt.
- Ein zuverlässiger öffentlicher Personennahverkehr ist wichtig. Die Busse dürfen durch den stehenden Verkehr nicht behindert werden, damit der Fahrplan sicher eingehalten werden kann.
- Wir setzen uns für eine Ultraschall-Untersuchung unserer Straßen ein, um den Zustand zu ermitteln und daraus einen Sanierungsplan für die nächsten Jahre abzuleiten.
- Die Brücken müssen laufend überwacht werden. Rechtzeitige Instandhaltungsmaßnahmen verhindern kostenaufwendige Brücken-Neubauten.
- Alle Leistungen der Gemeinde müssen ergebnisoffen geprüft werden, ob sich durch eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen oder kommunalen Gesellschaften ein Vorteil für die Bürger ergibt.
Ihr: Dr. Frank Sabais , Platz 7 der Liste
Soziales Zusammenleben
Mühltal kann noch mehr. Das bedeutet für mich, dass wir alles dafür tun müssen, um unseren Zusammenhalt zu stärken
- Aktive und starke Vereine bereichern das soziale Zusammenleben in Mühltal. Wir sollen die Vereine organisatorisch und finanziell unterstützen, damit diese auch in Zukunft ihre gute Arbeit machen können.
- Unsere Friedhöfe wandeln sich durch neue Bestattungsformen stark. Wir werden diese Entwicklung nutzen, um unserer Friedhöfe zu Räumen der Besinnung und Ruhe in einem naturnahen Umfeld zu entwickeln.
- Die lokalen Einzelhandelsgeschäfte sind für die Lebensqualität nicht nur der nicht so mobilen Einwohner*innen wichtig. Die Gemeinde soll für den Erhalt der Geschäfte Werbung und beratende Unterstützung anbieten.
- Sicherheit ist ein zentrales Ziel. Sicherer Schulweg, genügend Platz auf dem Bürgersteig für Kinderwagen und Rollator sind notwendig. Fahrzeuge dürfen nicht so parken, dass die Sicher eingeschränkt wird. Das muss vermehrt kontrolliert werden.
- Mühltal ist familienfreundlich. In den Ortsteilen muss es genügend Kinderbetreuungseinrichtungen geben. Eine Zentralisierung der Einrichtungen in Nieder-Ramstadt lehnen wir ab.
- Wir unterstützen Elterninitiativen die sich für weitere Kinderbetreuungseinrichtungen einsetzen. Die Kita Stiftstraße ist in einem schlechten Zustand. Sie muss saniert werden und soll künftig eine Kleinkinderbetreuung anbieten
- Unsere Tagesmütter leisten einen wichtigen Dienst, um die notwendigen Betreuungsplätze für die Kleinsten anbieten zu können Wir wollen diese fördern durch einen Einrichtungszuschuss für neue Einrichtungen. Die Gemeinde soll Räumlichkeiten an Tagesmütter vermieten.
- Die Kinderspielplätze sollen laufend instandgehalten und Spielgeräte zielgerichtet ersetzt werden. Die verfügbaren Mittel sollen nicht in kostenaufwendige Komplettumbauten versenkt werden, wie dies leider derzeit der Fall ist.
Ihre Ansprechpartnerin: Marina Bender (Platz 2 der Liste)




